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Bullen und Schweine von Josef Kelnberger gelesen für vorablesen

Zum Inhalt:
Der Kommissar Konrad Wolf aus München mischt sich aus privaten Gründen in eine Mordermittlung in Niederbayern ein. Der Ehemann seiner Jugendfreundin Klara wurde ermordet. Der ortsansässige Ermittler Hubert Hartmann bringt ihm die Ermittlungen näher, aber so recht verstehen wollen sich die beiden nicht.

Verdächtig sind für Wolf einige. Das Ehepaar Bergmüller, dass seine Tochter durch einen Autounfall verloren hat, die Witwe und ihr Liebhaber, die osteuropäische Futtermittelmafia, eine komplette Metzger-Familie.

Außer dem Mord geschehen aber noch weitere unerklärliche Dinge: Katzen werden entführt, ein Vollernter wird aus einer Ausstellung entwendet und als ob das nicht schon genug wäre, kämpft Wolf mit den Schatten seiner Vergangenheit, denn er ist in der Nähe aufgewachsen und erst mit Ende 20 in die große Stadt gezogen.

Der Kommissar aus München steht vor einer großen Aufgabe und das, obwohl er offiziell nicht einmal ermittelt. Er findet Verbündete und stellt fest, dass man ihn hintergangen hat, er trifft auf Leute, die mit einer Waffe auf ihn zielen, die ihm aber im Grunde genommen wohlgesonnen sind.

Nach und nach lösen sich alle Rätsel auf und ganz am Ende steht der große Knall.

Der Klappentext:
Ein wenig eine Pietät hat auch die tote Sau verdient», spricht Mastbauer Bergmüller. Betreten steht der Münchner Kommissar Konrad Wolf vor einem Schweinesarg. Allerdings wurde darin keine Sau, sondern ein toter Mensch gefunden. Ein erstochener niederbayerischer Unternehmer, der Mann von Wolfs Jugendfreundin Klara außerdem.

Deswegen hat sich Wolf am Morgen auf den Weg gemacht in die Provinz. Bald stellt sich heraus: Hätte er es bloß gelassen. Während ein hasserfüllter Mörder die niederbayerische Bevölkerung dezimiert, wird der Kommissar von Dämonen aus der Vergangenheit heimgesucht. Der Fall: reiner Sprengstoff!

Meine Meinung:
Als ich die Leseprobe gelesen habe, habe ich bereits gemerkt, dass Josef Kelnberger manchmal ein wenig von der Geschichte abschweift. Nach dem Lesen des Buches muss ich sagen, dass er sehr oft abschweift und dass ich einige Male einen Kampf mit mir selbst ausgetragen haben, ob ich die Geschichte zu Ende lesen soll, oder nicht.

Diese Abschweifungen befassen sich mit den wirren Gedanken des Kommissar Wolf, denen ich stellenweise nicht folgen konnte. Als ich angefangen habe, diese Passagen zu überlesen, konnte ich die Geschichte auch flüssiger Lesen und der Handlung besser folgen. Allerdings liefen da zu viele verschiedene Stränge gleichzeitig ab, die sich zwar am Ende vereint haben, aber es war mir persönlich „zu viel“, was da vor sich ging.

Aufgeben wollte ich, weil mich der Spannungsbogen erst nach mindestens 1/3 des Buches erfasst. Als es dann aber soweit war, habe ich das Buch in wenigen Stunden ausgelesen. Allerdings auch hier wieder eine Einschränkung, die ganzen Vorgänge rund um den Showdown waren zuviel des Guten und haben die Geschichte unglaubwürdig gemacht.

Mein Fazit:
Die Gedanken und Rückblicke von Wolf haben mich verwirrt, die Story war zu viel des Guten, ich denke, ich würde das Buch eher nicht weiter empfehlen, weil es einfach nicht das war, was ich mir erhofft hatte.

Bullen und Schweine von Josef Kelnberger
352 Seiten
erscheint am 09. März 2012
14, 95 Euro
Rowohlt Verlag GmbH

 
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Geschrieben von - 9. März 2012 in Bücher

 

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Weiberfrühstück von Renée Karthee – gelesen für vorablesen

Weiberfrühstück von Renée Karthee

gelesen für vorablesen

ca. 320 Seiten, € 8,99 (D)

Ullstein Taschenbuch Verlag

ISBN: 9783548281995

Erschienen am 10. November 2011

Zum Inhalt:

Ellen, Mitte 40, ist mit ihrem Mann Kai und dem gemeinsamen Sohn Jonas auf dem Heimweg vom Sylt-Urlaub. Ein guter Zeitpunkt, um den Gatten auf seinen 50. Geburtstag anzusprechen. Doch Kai stellt auf stur, es wird nicht gefeiert. Ellen geht aber davon aus, dass auch Männer manchmal JA meinen, wenn sie NEIN sagen und plant bereits die Überraschungsparty für Kai.

Zu Hause angekommen, treffen die drei auf die neue, attraktive Nachbarin Tamara, eine „alte“ Freundin von Kai. Spätestens, als Kai – der Mann, der über sich selbst sagt, dass er zwei links Hände hat – sich anbietet, beim Einzug zu helfen wird Ellen misstrauisch. Da ist es nicht gerade hilfreich, dass Ellens Freundin Margaux offensichtlich von ihrem Mann betrogen wird und deswegen ihre Koffer packt und zu ihrer Cousine in die USA reist. Als Ellens Frauenarzt ihr dann auch noch mitteilt, dass die Wechseljahre sich ankündigen, ist ihre Laune komplett im Eimer.

Dass Kai schließlich nicht zu seiner eigenen Geburtstagsparty auftaucht und damit auch seinen Hochzeitstag verpasst, bringt das Fass zum Überlaufen. Ellen lässt Mann und Kind sitzen und reist Margaux in die USA nach.

„Mit vierzig hat man keine Zeit mehr zum Unglücklichsein.“ Und so genießt Ellen ihre neu gewonnene Freiheit und die Abenteuer, in die sie sich stürzt.

Meine Meinung:

Ellen war mir von Anfang an total sympathisch. Sie ist die Durchschnittsfrau mit der sich sicher die eine oder andere Leserin identifizieren kann. Wer kennt sie nicht, die liebe Familie, die einen auf jedes graue Haar, auf jede Falte und auf jedes kleine Fettpölsterchen aufmerksam macht?! Und bestimmt können diese Leserinnen nachvollziehen, dass es Situationen gibt, in denen man alles stehen und liegen lassen könnte. Das Buch ist nicht anspruchsvoll, aber die Geschichte ist witzig und unterhaltsam. Die Abenteuer, in die Ellen sich stürzt, sind stellenweise ein wenig überzogen, was sie manchmal unglaubwürdig macht. Insgesamt aber genau das richtige Buch, um einfach mal abzuschalten und sich unterhalten zu lassen.

Renée Karthe hat einen flüssigen Schreibstil. Sie spielt sehr viel mit Liedern, so werden die Kapitel nach Musiktiteln bekannt (We are family, Pretty Woman, Stand by your man, Who let the dogs out u.a.) und der Inhalt der Kapitel bezieht sich auf den jeweiligen Musiktitel. Eine Besonderheit, die ich bisher noch in keinem Buch gefunden habe.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Die Autorin:

Renée Karthee war viele Jahre Redakteurin beim STERN und ist heute Autorin zahlreicher Kinderbücher und erfolgreiche Drehbuchautorin. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn in Hamburg.

 

Mit diesem Buch habe ich auch den ersten von 26 Punkten für die Autoren-Lesechallenge “abgearbeitet”. Der Anfang ist also gemacht.

 
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Geschrieben von - 1. Januar 2012 in Bücher

 

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Tabu von Casey Hill gelesen für vorablesen.de

Tabu von Casey Hill

Verlag: rororo
Taschenbuch, 400 Seiten
9,99 €
ISBN 978-3-499-25664-6

Der Klappentext:

Bei der Polizei in Kalifornien war sie eine erfolgreiche CSI-Spezialistin. Nun kehrt Reilly Steel zusammen mit ihrem Vater in dessen alte Heimat Irland zurück. In Dublin sind indes nicht alle neuen Kollegen bereit, Reillys ungewöhnliche Ermittlungsmethoden zu akzeptieren. Doch dann gelingt es ihr, mehrere ungeklärte Morde einem einzigen Täter zuzuordnen: Alle Taten waren extrem grausam, alle beziehen sich auf das Werk Sigmund Freuds – jedes Opfer wurde vor seinem Tod gezwungen, eines der größten Tabus zu verletzen, die die Gesellschaft kennt.Reilly ermittelt weiter. Und ihr wird klar, dass der Killer ihre Vergangenheit sehr genau zu kennen scheint. Was sie nicht weiß: Das dunkelste aller Tabus ist für sie reserviert …

Reilly wuchs mit ihrer Schwester Jess in Kalifornien auf, die Mutter ist mit einem anderen Mann weggegangen und in der Folge wurden sie von ihrem Vater sehr streng erzogen.

Jahre später ist Reilly eine angesehene  Forensikerin beim FBI und kehrt mit ihrem Vater in dessen Heimat Irland zurück. In Dublin leitet sie die Garda Forensic Unit (GFU). Ihr Team ist eine bunt gemischte Gruppe und kann viel von ihr zu lernen. Allerdings kommen nicht alle Ermittler mit ihr klar. Die hübsche junge Frau stösst mit ihren Methoden auf Widerstand und sogar auf Ablehnung.

Der Polizist Chris Delany geht offen auf sie zu und ihre Arbeitsweise ein. Die beiden arbeiten schnell und gerne zusammen. Die beiden brauchen die gegenseitige Unterstützung. Denn es geschehen mehrere grausame Morde. Nach und nach setzt sich das Puzzle zusammen, die Ermittler finden heraus, dass die Fälle miteinander in Verbindung stehen. Reilly kann einen Zusammenhang mit den Büchern von Sigmund Freund herstellen und das Team um Reilly und Chris findet heraus, dass bei jedem Mord ein gesellschaftliches Tabu getroffen wird. Während sie davon ausgehen, dass sie dem Mörder Schritt für Schritt näher kommen, bemerken sie zunächst nicht, dass der Mörder ihnen immer näher kommt.

Reilly und Chris waren mir von Anfang an sympatisch. Der Leser erfährt mehr oder weniger interessantes aus ihrem Privatleben, Chris frühere Beziehung, seine Schmerzen, Reillys Vergangenheit in den USA, die Beweggründe, ihrem Vater zu seinen Wurzeln zu folgen. Die Geschichte ist sehr spannend und deckt nach und nach eine Reihe von menschlichen Abgründen auf. Das hat das Buch richtig interessant gemacht.

Was mich ein wenig gestört hat, war, dass im ersten Teil des Buches kleine Handlungsstränge herausgestellt hatten, die am Ende gar keine Rolle spielten. Da frage ich mich, warum man die Punkte überhaupt herausgestellt hat, denn im Prinzip handelte es sich dabei dann nur um “Fülltexte”.

Casey Hill ist das Pseudonym eines Autorenteams, ein Paar, das mit seiner Tochter in Dublin lebt. Mir hat der Schreibstil gut gefallen, ich habe mich schnell in die Geschichte eingelesen und das Buch war schnell und flüssig zu lesen. Ich bin ja ein grosser CSI Fan und das war mit Sicherheit auch ein Grund, warum ich Gefallen an dem Buch gefunden habe. Ich freue mich auf jeden Fall auf die angekündigte Fortsetzung.

 
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Geschrieben von - 29. Oktober 2011 in Bücher

 

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Die aktuelle Werbung von Peek & Cloppenburg

Vor einigen Tagen ist mir ein Prospekt von Peek & Cloppenburg in die Hände gefallen, welches mir total gut gefallen hat, denn die Models sind bekannte Autoren und Mitarbeiter des Ullsteinverlages.

So z.B. Hanna Winter, Harry Kämmer (dessen Buch Isartod ich erst kürzlich gelesen habe), Elisabeth Hermann, Åke Edwardson und natürlich Nele Neuhaus, die derzeit in aller Munde ist.

Unter dem Reiter Aktuelle Werbung ist das Prospekt derzeit noch zu finden.

 
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Geschrieben von - 11. Oktober 2011 in Bücher

 

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Radikal von Yassin Musharbash – gelesen für vorablesen.de

Zum Inhalt:

Lutfi Latif, verheiratet mit einer Anwältin, zwei Töchter, ist der Shootingstar der weltweiten Gemeinschaft der Exilmuslime. Geboren in Kairo, studierte in Kairo und Cambridge, machte seinen Doktor in Harvard. Mit seiner Familie lebt er nun in Berlin. Er ist gebildet und wird von allen Seiten respektiert. Er ist in der Lage, seinen Glauben mit den politischen Diskussionen in eine Beziehung zu setzen und versteht es, die Menschen mit seinen Reden zu faszinieren und zu begeistern. Die Berliner Grünen fragen an, ob er bereit wäre, sich für ein Bundestagsmandat zu bewerben und so wird Lutfi Latif wird in den Bundestag gewählt.

Die palästinensische Studentin Sumaya al-Shami ist fasziniert von diesem Mann und erhofft sich vieles von ihm im Hinblick auf die Islamdebatte in Deutschland. Wie viele andere Muslime ist er für sie ein Hoffnungsträger. Sie bewirbt sich auf eine Stelle als persönliche Assistentin, wird unter allen Bewerberinnen als Einzige zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und von Lutfi Latif eingestellt.

Schon wenige Wochen nach der Wahl erhält Lutfi Latif über 60 Drohbotschaften, z.B. von Islamisten, die wie beispielsweise auch Sumayas Cousin Fadi, glauben, dass er sich nach seiner Wahl nicht mehr nur Glauben und Gewissen verpflichtet fühlt, sondern auch dem Fraktionszwang, den Lobbyisten und der Jagd nach Posten. Aber es gehen auch Schreiben ein von Nazis und Islamhassern. Ansgar Dengelow vom BKA, rät Latif, sich zum eigenen Schutz mit einem Sicherheitsunternehmen in Verbindung zu setzen, dazu händigt er ihm eine Liste mit Ansprechpartnern aus. Doch der Politiker bittet Sumaya, nach einer geeigneten Person zu recherchieren, der nicht auf dieser Liste steht und so wird Samuel Sonntag, genannt Samson, engagiert, um die Bedrohungen gegen Latif zu analysieren.

Samson, hat Arabistik studiert und beschäftigt sich seit seinem Studium mit islamistischen Terrororganisationen. Damals lebte er mit Kai, der heute beim Verfassungsschutz arbeitet, in einer WG und wollte eine Magisterarbeit zum Thema Dshihad schreiben. In diesem Zusammenhang geriet er in das engste Umfeld der späteren Attentäter von 9/11, wie z.B. Mohammed Atta. Samson ist nie darüber hinweg gekommen, dass er nicht vorausgesehen hat, was diese Menschen damals geplant haben. Heute führt er ein Blog über die islamistischen Terrororganisationen und hält Vorträge. Bei einem dieser Vorträge wird er von einem alten Freund zu einem abendlichen anonymen Salon im gehobenen Rahmen eingeladen. Dort wird er mit Intellektuellen konfrontiert, die die Meinung vertreten, dass es keinen moderaten Islam gibt. Samson ist schockiert.

Kurze Zeit später kommt es während eines Fernsehinterviews zu einer Explosion, Lutfi Latif erliegt den Folgen seiner Verletzungen. Es gibt weitere Todesopfer. Sumaya und Samson haben Glück und werden nicht verletzt, während Merle Schwalb, Samsons Ex-Freundin und Journalisten beim “Globus”, einer der wichtigsten deutschen Zeitungen, leicht verletzt wird.

Die Al-Qaida bekennt sich zu dem Anschlag, doch die Witwe, Fadia Latif, erhält Hinweise, dass Lutfi Latif nicht von Al-Qaida ermordet wurde. Ihr Mann hatte herausgefunden, dass es private Gruppen gibt, deren Ziel es ist, durch provokante Aktionen Muslime in Deutschland zu übertriebenen Reaktionen anzustacheln. Der Kern dieses Netzes nennt sich „Kommando Karl Martell“. Ein Studienkollege von Latif hatte ihm zugetragen, dass er möglicherweise in diesem Zusammenhang Ziel eines Anschlages sein könnte. Samson erinnert sich an seinen Abend im Rahmen des Salons und beginnt zu ermitteln. Er will das Kommando Karl Martell infiltrieren. Samson schafft es, in den innersten Zirkel einzudringen und trifft dort auf hochrangige Politiker und Menschen mit Macht und Geld. Doch dann wird Samson für den Mord an Lutfi Latif verantwortlich gemacht und alle Fakten sprechen gegen ihn. Der „Globus“ erfährt von seiner Verhaftung und arbeitet an einer reißerischen Geschichte über Samson.

Für Sumaya und Merle beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Sie müssen eine Möglichkeit finden, Samson zu entlasten und gleichzeitig seinen Ruf schützen. Doch welche Rolle alte Freunde von Samson und der Cousin von Sumaya nun spielen, was passiert, weil Ansgar Dengelow durch seine Eheprobleme von seiner Arbeit abgelenkt ist und über welche Macht und Möglichkeiten das Kommando Karl Martell verfügen, müsst Ihr selbst nachlesen.

Meine Meinung:

Yassin Musharbash hat einen Polit-Thriller geschrieben, der mir einmal „die andere Seite“ zeigt. Ich habe im Fernsehen Berichte zur Islamdiskussion gesehen oder in Zeitungen darüber gelesen. Aber bisher habe ich noch nie versucht, die Situation aus der Sicht der Muslime zu sehen.

Die Vorstellung, dass es Gruppierungen in Europa gibt, die alle Muslime in eine Schublade stecken, sämtliche Vorfälle und Vorgänge verallgemeinern und ist schockierend. Nicht, weil man nicht an diese Einstellungen zu den Menschen glauben mag, sondern viel mehr durch die Radikalität, die sie an den Tag legen. Der Autor zeigt in seinem Buch aber auf, dass es genau so sein könnte. Dass diese Vorstellung gar nicht so abwegig ist, zeigt er an ganz alltäglichen Beispielen, in denen Durchschnittsbürger genau das tun:

Ein Paradebeispiel dafür ist, wie ich finde, ein Erlebnis von Sumaya, welches sich einige Tage nach den Anschlägen vom 11. September zugetragen hat:

Sumaya war einkaufen gewesen an jenem Tag. … An der Kasse überreicht sie dem Kassierer ihre EC-Karte, … und diese Karte funktionierte an diesem Tag nicht, so dass der Kassierer sie mehrmals durch die Kasse ziehen musste, aber erfolglos. Schließlich sah der Mann sich die Karte genauer an. … „Aha. Sind Sie auch eine von denen, oder was? Gefälschte Karte, oder was?

Die Erlebnisse der verschiedenen Personen werden teilweise in Zeitsprüngen dargestellt, aber nie unübersichtlich. Die Erlebnisse der einzelnen Personen sind klar getrennt. Der Leser findet sich schnell zurecht und weiß immer genau, aus welcher Sicht er gerade liest. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und toll zu lesen. Das Buch ist von Anfang an spannend. Die Thematik war für mich so faszinierend, dass das Buch nicht zu Ende war, als ich es vor drei Tagen zugeklappt habe, sondern ich seither einige Male über das Gelesene nachgedacht habe.

Zum Autor:

Als Journalist kennt sich Yassin Musharbash bestens in der Welt der Medien aus und zeigt auf, wie Medien ihre Macht ausnutzen und ausspielen können.

Zum Cover:

Das Cover ist in schwarz gehalten. Links groß der Titel und im Hintergrund in rot die Skyline von Berlin mit dem Fernsehturm. Nichts Auffälliges, aber stilvoll und passend, wie ich finde.

 

ISBN: 978-3-462-04338-9
 
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Geschrieben von - 14. August 2011 in Bücher

 

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Deine Seele in mir – gelesen für vorablesen.de

Bei vorablesen.de wurde kürzlich eine Geschichte vorgestellt, die nur als eBook erhältlich ist:

Amy ist neun Jahre alt, als sie vergewaltigt und ermordet wird. Ihr Freund Matt wurde an einen Baum gefesselt und muss alles mit ansehen. Amy sieht die Angst in seinen Augen und ihre letzten Gedanken im Sterben sind “Hab keine Angst, Matty! Ich bleibe bei dir, ich verspreche es!”

Im nächsten Moment wird Amy als Tochter von Tom und Kristin wieder geboren. Ihr Name ist jetzt Julie. Amy will schreien und allen erzählen, was passiert ist. Aber das funktioniert natürlich nicht. Sie ist ein neunjähriges Mädchen im Körper eines Babys und will alles dafür tun, Matty nicht zu vergessen und ihn eines Tages nach Hause, zu “ihren Eltern” zu begleiten. So igelt sie sich ein, lebt in ihrer eigenen Welt und ihr Körper, Julie, gilt als autistisch.

21 Jahre später ist Matt immer noch von seiner Freundschaft zu Amy und vor allem ihrem Tod geprägt. Er ist Masseur geworden und hat so Tom und Kristin kennen gelernt. Als er Tom einmal zu Hause behandeln muss, lernt er auch Julie kennen. Durch eine Erkrankung von Tom erhält Matt persönlichen Zugang zur ganzen Familie und macht sich viele Gedanken um Julie. Julie scheint Vertrauen zu ihm zu haben. Matt lernt Julie besser kennen und eines Tages entdeckt er ein Motiv, dass Julie immer und immer wieder malt. Ein Bild von sich und Amy. Matt entdeckt, dass Julie die wiedergeborene Amy ist und schafft es, Amy in die reale Welt zu holen.

Als ich angefangen habe, zu lesen, war ich fest davon überzeugt, dass Matt genau das schaffen wird und das die Geschichte damit endet. Aber dies alles passiert bereits auf den ersten 100 Seiten. Alles, was ich nun noch erzählen könnte, würde viel zu viel verraten. Nur soviel: Amy sieht ihre Eltern wieder und sie findet heraus, wer sie 21 Jahre zuvor vergewaltigt und getötet hat.

Alleine die Vorstellung, dass ein Mensch mit dem Tod direkt wiedergeboren wird, finde ich unheimlich. Noch unheimlicher empfinde ich die Vorstellung, dass man sich noch so bewusst an sein altes Leben erinnern könnte, wenn man wiedergeboren wird. Das Geheimnis wird im Buch gelüftet, denn nur wer loslassen kann, kann ein neues Leben beginnen. Aber Amy konnte nicht loslassen. Sie hatte Matty versprochen, bei ihm zu bleiben.

Die Geschichte geht mitten ins Herz. Mehr als einmal sind mir die Tränen übers Gesicht gelaufen. Susanna Ernst spricht die ganz tiefen Gefühle an. Genau wie Matt und Amy erlebt der Leser Höhen und Tiefen. Manche Passagen waren mir zu umfangreich und ausgeschmückt, aber die Geschichte selbst ist wunderbar zu lesen.

Eines möchte ich noch verraten: Mit DIESEM Ende hätte ich niemals gerechnet.

Knaur eBook
ISBN: 978-3-426-43009-5
4,99 EUR
 
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Geschrieben von - 3. August 2011 in Bücher

 

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Jenseits des Mondes – gelesen für vorablesen.de

“Jenseits des Mondes – Die Chronik der Nephilim” von Heather Terrell ist die Fortsetzung von “Auf den Schwingen der Nacht”. Aus den Leserkommentaren hatte ich bereits erfahren, dass “Jenseits des Mondes” auf ein anderes Buch aufbaut. Entsprechend war ich skeptisch, ob ich überhaupt in die Geschichte hereinfinden würde. Heather Terrell lässt aber auf den ersten Seiten immer mal wieder Rückblicke einfliessen, so dass auch ich mich problemlos zurechtgefunden habe und schon nach wenigen Seiten einen groben Überblick über das hatte, was in “Auf den Schwingen der Nacht” passiert sein musste.

In “Auf den Schwingen der Nacht” erfahren Ellie und ihr Freundin Michael, dass sie Nephilim sind, halb Mensch, halb Engel und dass es ihre Bestimmung ist, die Welt zu retten. In “Jenseits des Mondes” sind sie nun zurück aus Boston und müssen versuchen, mit ihrem Wissen umzugehen. Sie denken, solange sie nicht offen aussprechen, wer sie sind, beginnt auch das Ende der Welt noch nicht. Doch das ist ein Irrtum. Die beiden erfahren, dass sie die Gefallenen Engel davon abhalten müssen, die sieben Siegel zu brechen und damit sieben Katastrophen über die Menschheit zu bringen. Der Engel Rafe steht ihnen dazu bei.

Das Buch hat mich nicht überzeugen können. Zunächst geht die Autorin auf die Geschehnisse der Vergangenheit ein, dann beschreibt sie ausschweifend, wie schwer es Ellie fällt, sich mit ihrem Wissen wieder in ein normales Leben einzuleben, schliesslich erfährt sie, wie sie die Welt retten kann und dann, innerhalb weniger Seiten, ist der Kampf vorbei. Ellies Fähigkeiten zu Fliegen und Kämpfen verbessern sich aus dem Nichts von 0 auf 100, Gefallene Engel sterben im Sekundentakt… Man könnte den Eindruck haben, dass es eine Auflage gab, nach der das Buch nur 300 Seiten lang sein darf und deswegen musste die Autorin am Ende alles zusammenstreichen.

Dazu passt auch, dass Ellies letzter Kampf nicht zu Ende aufgezeigt, sondern durch Erzählungen von Michael weitergegeben wird. Da musste unbedingt noch einfliessen, dass die beiden sich an einen anderen Ort projezieren können, nachdem sie das ja extra geübt hatten. Aber schlussendlich ist es doch der Höhepunkt der ganzen Geschichte und Heather Terrell hat es geschafft, diesen einfach abzubrechen.

Nach der letzten Seite dachte ich, dass sie sich vielleicht eine Tür offen lassen will, in der Form, dass Michael Ellie belogen hat und die letzte Schlachte noch gar nicht zu Ende geschlagen ist. Dann wäre das Ganze veständlicher, würde das Buch aber nicht besser machen. Auch die Geschichte um die „guten“ Engel kam mir viel zu kurz, hier hat man gar nicht mehr erfahren, was aus ihnen geworden ist.

Vielleicht hätte sie sich entweder auf die Geschichte um die Nephilim oder auf die Liebesgeschichte mit ihren Eifersüchteleien konzentrieren sollen, aber so waren für mich beide Handlungen nicht komplett.

Die einzige Passage, die mich wirklich gefesselt hat, war auf Seite 107, als Ruth sagte: ”In den Artikeln wird vorausgesagt, dass sich eine gigantische Aschewolke über Europa und Nordafrika ausbreiten wird. Die wird den Flugverkehr lahmlegen, weil die Maschinen nicht fliegen können, wenn so viel Asche in der Luft ist…” Da dachte ich, “Boah, was für eine geniale Idee, dieses doch recht aktuelle Ereignis einfliessen zu lassen und es mit dem Ende der Welt in Verbindung zu bringen.” Aber das war es dann leider auch schon.

Warum das Buch „Jenseits des Mondes“ heisst, habe ich nicht verstanden, da konnte ich keinen Zusammenhang zur Handlung herstellen. Das Cover ist auch nichtssagend, wobei es mir gefällt, da es in schwarz/weiss gehalten ist und nur einen pinkfarbenen Schriftzug hat.

 
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Geschrieben von - 22. Juli 2011 in Bücher

 

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Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt von Stephan Orth und Antje Blinda – gelesen für vorablesen.de

Beim Sommerfeeling-Gewinnspiel von vorablesen.de habe ich ein Leseexemplar von Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt von Stephan Orth und Antje Blinda gewonnen.

Im April 2010 ist bereits das Buch Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt im bei Ullstein erschienen und schaffte es auf Platz 1 der Taschenbuch-Bestsellerliste von Spiegel Online. Dieses Buch hatte ich zwar nicht gelesen, habe aber viel Gutes darüber gehört.

Stephan Orthist Redakteur bei Spiegel Online für den Ressort Reise. Antje Blinda ist die Leiterin dieses Ressorts bei Spiegel Online.

Der Klappentext von Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt :

Hotelzimmer aus der Hölle, verwechselte Zielorte, unglaubliche Abzockertricks: Die schönste Zeit des Jahres kann im Handumdrehen zum Fiasko geraten. Mit diesem Reiseführer der lustigsten Pannen sind Sie gegen die Tücken des Urlaubsalltags gewappnet – hier erfahren Sie, was Sie niemals im Katalog lesen werden, und können aus den amüsanten Erlebnissen von SPIEGEL-ONLINE-Lesern lernen. Denn wer nackt zum Begrüßungsdinner geht, sollte sicher sein, auch tatsächlich ein FKK-Resort gebucht zu haben.

Wie man dem Cover entnehmen kann, geht es in diesem Buch um Kurioses aus dem Urlaub.

Das Buch ist unterteilt in die Kapitel Touristen-Abzocke, Anekdoten von Touristik-Profis, aus dem Alltag von Flugbegleitern, Prominente Extremreisende, Bahnfahren weltweit, Skurrile Reise-News, Flüge, die man nie vergisst – Teil 1 und Teil 2, Penisrestaurant in Peking, Abenteuer Mitfahrzentrale, Hotelbewertungen im Internet, Navi-Pannen,  Interview über Reisepannen.

Zu Beginn jedes Kapitels sind mal mehr, mal weniger lustige Comics abgedruckt. Insgesamt gesehen sind ganz witzige Geschichten dabei und ich habe stellenweise viel gelacht. Es gab aber auch Stellen, die ich übersprungen habe, dazu gehören die “Tagebucheinträge” der Autoren, die hätte ich nicht unbedingt gebraucht, vor allem, weil sie teilweise ohne Zusammenhang zum Rest der Kapitel stehen.

Am besten haben mir die Kapitel über Flüge, die man nie vergisst  gefallen.

Ein Beispiel:

Nach der Begrüßung sagte der Kapitän: “Zufälligerweise, ohne dass es einer von uns wusste, sind heute unter den Passagieren meine Ehefrau und meine Exfrau. Bitte sorgen Sie dafür, dass sie sich nicht auf halbem Weg im Gang begegnen – oder ich muss das Flugzeug verlassen.”

Mein Fazit:

Fürs Schwimmbad oder den Liegestuhl ganz nett, stellenweise sehr witzig. Aber nicht unterhaltsam genug, so dass ich jedes andere Buch, dass ich derzeit hier liegen habe, diesem Buch vorgezogen hätte.

Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt

von Stephan Orth und Antje Blinda

Ullstein Buchverlage

224 Seiten

EUR 8,99

 
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Geschrieben von - 19. Juli 2011 in Bücher

 

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Mensch, Paul – gelesen für vorablesen.de

Ich habe vor einigen Tagen bei vorablesen.de die Leseprobe zu “Mensch, Paul” gelesen und musste doch manches Mal lachen, denn Marie, die Protagonistin, erzählt, wie sich ihr Leben mit der Geburt ihrer Tochter Franziska verändert hat und vermutlich wird jede Mama, die versucht, Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen, sich und ihre Familie irgendwo wieder erkennen. Die Leseprobe empfand ich als humorvoll und war sehr gespannt auf das Buch.

Das dreht sich hauptsächlich um Paul. Die Geschichte um Paul und Marie ist nicht neu. Anette Göttlicher schrieb »Maries Tagebuch« auf Cosmopolitan.de, daraus entwickelte sie ihren ersten Roman “Wer ist eigentlich Paul?“.

Marie und Paul führten eine mehrjährige Beziehung, aber zwischenzeitlich ist Marie mit Jan liiert und hat mit ihm eine Tochter. An Paul und den guten Sex mit ihm denkt sie nur noch selten. Aber dann zieht ausgerechnet Paul mit seiner Freundin Natalie und deren Sohn Felix im Haus gegenüber ein. Marie freundet sich mit Natalie an, trifft dadurch wieder auf Paul und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Die Nebenhandlung um die kleine Franziska fand ich auch im Buch sehr amüsant und ich habe mich selber mehr als einmal wieder erkannt. Aber die Haupthandlung um Paul hatte ich mir wesentlich interessanter vorgestellt, ich war mir zwischendurch nicht mehr sicher, ob ich wirklich weiter lesen soll, aber dann wollte ich doch wissen, für wen Marie sich am Ende entscheidet und das war der Antrieb, warum ich weiter gelesen habe.

Beim Lesen bin ich einige Male stutzig geworden, weil sich Geschehnisse widersprochen haben. Ausserdem habe ich nicht verstanden, warum die Autorin immer wieder die Geschichten mit Maries ehemaligen Freundinnen aufwärmt, die Konflikte mit diesen Frauen aber kaum bis gar keinen Bezug zur Handlung haben. Das hätte man sich sparen können. Und ganz ehrlich, ein wenig weniger Sex wäre vielleicht mehr gewesen.

Fazit: Das Buch ist zum Teil amüsant, aber zum Teil auch anstrengend und langweilig, stellenweise etwas wirr und meines Erachtens kein Muss.

 
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Geschrieben von - 21. Juni 2011 in Bücher

 

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Für immer und eh nicht von Heike Wanner – gelesen für vorablesen.de

Im Prolog treffen sich Jesus und Maria, Adam und Eva, sowie Petrus und Gabriel zum wöchentlichen Meeting. Auch im Himmel ist man mit der Zeit gegangen und verfügt bspw. über ein Laptop und Handys. Petrus hat Statistiken ausgewertet und festgestellt, dass seit einiger Zeit mehr Menschen sterben, als geboren werden, wodurch einige Schutzengel bereits arbeitslos geworden sind. Eva ist nicht überrascht davon, dass immer mehr Ehen in die Brüche gehen, daher sie schlägt den Anwesenden eine Wette vor.

Ein Schutzengel soll in einen Traummann verwandelt und auf die Erde geschickt werden. Eva hat drei Wochen Zeit, alles soweit vorzubereiten, dass aus dem Traummann und der Versuchsperson Theresa ein Paar wird “auf immer und ewig”. Adam hält natürlich dagegen: Auf immer und ewig klappt nicht. Es wird nicht einmal eine Woche gutgehen.

Theresa wurde anhand ihres Traumes als Versuchsperson ausgewählt, der Schutzengel Raphael wird nach ihren Träumen modelliert und auf die Erde geschickt, wo die beiden in Kapstadt zusammen treffen und Theresa sich auch sofort von Ihrem Traummann angezogen fühlt. Es stellt sich heraus, dass er geradezu perfekt ist und jedes Klischee eines Traummanns erfüllt, auch wenn er dazu Hilfe per SMS aus dem Himmel erhält. ”Ist so ein Mann ein Geschenk des Himmels? Oder ist viel Perfektion eher die Hölle auf Erden?” (aus dem Klappentext)

Nach der Leseprobe hatte ich geschrieben: Die Idee des Prologs hat mir gut gefallen, die Geschichte ist witzig geschrieben, schon die ersten Seiten sind sehr amüsant. Auch der Rest der Geschichte ist sehr unterhaltsam und flüssig zu lesen. Es gibt keine Passagen, die langweilig erscheinen. Die Autorin zeigt die Personen, Geschehnisse und Dialoge so lebhaft auf, dass ich vor dem inneren Auge immer klare Bilder vom Geschehen hatte.

Bereits zur Mitte des Buches ist eigentlich klar, wie die Geschichte enden wird. Trotzdem wurde es nicht uninteressant, auch, weil ich wissen wollte, ob und wie Theresa erfährt, dass Raphael eigentlich ein Engel ist und wie sie damit umgeht.

Das Cover lässt auf eine Liebesgeschichte schliessen, der Klappentext auch. Die Geschehnisse um Eva & Co bleiben bei beidem aussen vor, was ich sehr schade finde, da gerade dieses Zusammenspiel für mich das Tüpfelchen auf dem i ist.

Ansonsten ist das Buch eine rundum gelungen, leichte Urlaubslektüre. Dafür hatte ich es auch vorgesehen. Aber die Leseprobe hatte mich so neugierig gemacht, dass ich nur mal kurz reinschauen wollte und das Buch statt dessen an einem Abend gelesen habe.

Für immer und eh nicht von Heike Wanner

ca. 304 Seiten, € 8,99 (D) Kartoniert

Ullstein Taschenbuch Verlag

ISBN: 9783548283166
 
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Geschrieben von - 19. Juni 2011 in Bücher

 

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